Zeremonie

Zeremonie der Feuerhütte
 

Wir feiern die Zeremonie in 3 Runden:

 

Wir werden uns am Nachmittag im Taunus treffen um einen netten Spaziergang zu machen. Dabei lernen wir die Umgebung wie auch uns selbst etwas kennen.

Anschließend wird das Wesen der Feuerhütte und der Ablauf beschrieben.

Dann entzünden wir gemeinsam ein Feuer.
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Wichtig:
Es wird darauf hingewiesen, dass am Tage der Zeremonie nur ein Frühstück eingenommen werden sollte. Auf Alkohol und Kaffee bitte verzichten. Nach der Hütte wird es einen Imbiss geben. Auch für Getränke ist gesorgt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigenes Risiko. Die Veranstalter haften nicht für eventuell entstandene Schäden!

Wer bei uns übernachten möchte, kann dies gerne tun. Bitte Schlafsack und Isomatte mitbringen.


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1. Runde 


VollbildSie ist für die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde und für unsere Ahnen bestimmt, die Menschen, die vor uns da waren und für die, welche nach uns kommen. Hier können wir für unsere Ahnen beten und zu den Elementen um Hilfe und Unterstützung bitten und für ihre guten Kräfte danken. Wir geben, geben ab, was wir nicht brauchen, nicht wollen oder was nicht gut für uns ist - damit es zurückfließt in den grossen Kessel, um neu gemischt zu werden. Auch beten wir darum, unsere Kräfte einfliessen zu lassen, um Gutes und Schönes zu wirken.

Viele von uns wissen, dass ihre eigenen Elemente nicht im Gleichgewicht sind. Hier ist Gelegenheit, auf sie einzuwirken und sie auszubalancieren.


Erde lässt uns sein

Die Erdenergie lässt unsere Körper wachsen, gedeihen und sich selbst heilen. Sie baut unsere Zellen ständig auf und ab, gibt uns Beweglichkeit und Geschmeidigkeit.


Wasser ist das Gefühl im Menschen

Dein Körper besteht zum grössten Teil aus Flüssigkeit, die ähnlich wie das Meer, aus dem alles Leben kommt, zusammengesetzt ist. Die Wasserenergie fliesst in deinem Körper, reinigt jede Zelle und jedes Organ, transportiert und verteilt Nährstoffe und spült Unnötiges fort. Wasser steht auch für das Erträumen.


Luft hilft zu verwandeln

Der Atem ist Lehrmeister. Er lehrt uns den Austausch, zu geben und zu nehmen. Er verbindet alles Lebendige. Die Luft trägt unseren Atem, die Sprache und den Gesang. Die Luftenergie stärkt, erfrischt und heilt uns.


Feuer ist deine Bewusstheit,

der elektrische Impuls in deinem Nervensystem. Die Feuerenergie hilft dir, alles Unerwünschte und Unechte an dir zu verbrennen. Sie hilft, deine Aufmerksamkeit auf Liebe und Herzenswärme zu richten und dich für sie zu öffnen. Feuer steht für das Sichtbarmachen.


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2. Runde 


Die 2. Runde ist für die Erde und die Menschen, für Mitgard. Wir beten für unsere Mutter Erde, richten unsere Gedanken, Gefühle, Sorgen und Wünsche an sie.

Unsere Gebete hier richten sich auch an den menschlichen Geist. Sie erreichen unser eigenes, tiefstes Ich und die Geister der anderen, sowie den kollektiven Geist.

Hier singen wir Lieder von und für Menschen und Lieder für Mutter Erde, Gaia und wie immer sie auch genannt wird.


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3. Runde 


Die 3. Runde ist für die Sonne, Mond und Sterne und für die Göttinnen und Götter, für den kosmischen Aspekt.

Dies ist die Runde unserer Gebete und Götterlieder.

Die Anhänger der Hexenreligion sehen göttliche Kraft in drei verschiedenen Zustandsformen wirkend. Da ist zunächst die feinste Ebene, auf der es die göttliche Kraft gibt, die so feinstofflich ist, dass sie mit keinem unserer Sinne wahrnehmbar ist. Sie durchdringt alle Dinge und ist ständig mit uns. Aber in keinster Weise können wir sie erkennen oder gar “verstehen”. Vollbild

Die zweite Ebene ist der Bereich des göttlichen Paares – der Großen Göttin und des Großen Gottes. Hier finden sich alle Eigenschaften und Phänomene in entweder der einen oder der anderen Gottform wieder. Man könnte sagen, dass hier der Bereich der ultimativen Polarität vorliegt..

Auf der dritten und vielleicht uns nächsten Ebene haben wir dann den Bereich der archetypischen Kräfte, die Kraftformen, die in jedem von uns zu finden sind. Die göttliche Kraft zeigt sich hier in klar beschriebenen, sehr einfachen Formen. Wir können diese Gottformen vielleicht als Inspiration oder Impuls verstehen, der durch die ultimative Gottheit im Menschen wirkt. Der Schamane sieht den “Wohnort” dieser Kräfte in einer rätselhaften Anderswelt, die er auf Trancereisen besuchen kann und die ihrerseits über eine Unzahl verschiedener Ebenen, Länder und Kontinente verfügt. Dabei stehen Zustände und Phänomene dieser Anderswelt in ursprünglicher Beziehung zu den Vorgängen in unserer Welt.

Nach dem hermetischen Grundsatz “wie oben, so unten”, “wie innen, so aussen” kannst du dir vorstellen, dass eine Begegnung mit den Göttern nicht nur eine Veränderung deiner Umwelt auslösen kann, sondern auch deine Innenwelt verändern wird.

Die Feuerhütte ist ein sehr guter Platz für unsere Gebete. Gebet heisst Geben und Bitten, wir geben und wir bekommen. Wir geben Gutes, einen Teil unserer Kraft, unserer Liebe, guten Willen usw.

Wir geben auch das, was wir nicht mehr brauchen oder wollen, was nicht gut für uns ist, oder uns krank macht. Diese Energien fliessen in den Kessel der Ceridwen zurück, um neu gemischt zu werden und als neutrale Energie weiter zu fliessen.

Die guten Gaben und Wünsche können jedoch schneller und zielgerichteter gewirkt werden.

Unsere Bitten beinhalten das, was wir wirklich wollen, das was wir für uns alle zusammen und für uns im Einzelnen brauchen, wünschen, erhoffen, das was wir für andere erbitten, für andere Menschen und für andere Wesen, für unsere Mitbewohner auf dieser Welt und für die Welt selbst.


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